Erfahrungen aus der Coaching-Ausbildung

Teilnehmer der Coaching-Ausbildung an der DCA berichten

„Die Ausbildung ist ein wichtiges Fundament für meine Arbeit als Führungskraft“

Antonia Götsch hat 2015 die Ausbildung zum Coach in der Arbeitswelt an der Deutschen Coaching Akademie absolviert. Sie ist Chefredakteurin des „Harvard Business Manager“. 2018 hat sie für die impulse-Akademie einen Online-Kurs zum Thema Mitarbeiterführung entwickelt und dort bis Ende 2019 Seminare für Unternehmer gegeben.

“Eine gute Coaching-Ausbildung zu finden, ist superschwer. Zur DCA kam ich über eine Empfehlung – und wurde nicht enttäuscht. In Konflikten und vor schwierigen Entscheidungen kehre ich immer wieder gedanklich zurück zu dem, was ich in der Ausbildung gelernt habe. Auch die Dynamiken zwischen Menschen verstehe ich nun sehr viel besser; die Frage- und Feedback-Techniken habe ich in unzähligen Gesprächen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten angewendet. All das macht die Coaching-Ausbildung zu einem wichtigen Fundament für meine Arbeit als Führungskraft.

Vor allem aber habe ich einen viel klareren Blick auf mich selbst gewonnen: Wie agiere ich mit anderen? Was bringt mich zum Ausflippen? Ich kenne nun meine Stärken, aber auch meine Kanten. So viel Klarheit tut gut!

Die Ausbildungsleiterinnen Sandra und Gudrun sind sehr unterschiedliche Charaktere und genau deswegen ein perfektes Team. Eines haben die beiden aber gemeinsam: Sie zwingen dich, genau dort hinzusehen, wo du blinde Flecken hast. Das ist manchmal hart – aber das bringt dich wirklich weiter! Man merkt einfach, dass sie schon Top-Manager gecoacht haben.

An Sandra schätze ich ihre Gelassenheit und ihren tollen Humor. Besonders beeindruckt mich aber ihre wahnsinnig gute Intuition und Menschenkenntnis. Von ihr habe ich gelernt, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören. Gudrun ist unglaublich lebenserfahren. Mit ihrem Existenzanalyse-Background bringt sie Tiefe in Diskussionen, das ist enorm wertvoll. Außerdem macht es einfach Spaß, mit ihr zu arbeiten, weil sie so warm und herzlich ist.

Aus der Coaching-Ausbildung haben sich für mich neue berufliche Perspektiven ergeben: Ich habe danach Seminare für Unternehmer und habe das Wissen aus der Ausbildung genutzt, um einen Online-Kurs zum Thema Mitarbeiterführung zu erstellen. Das war eine tolle neue Herausforderung – und die Kunden waren hochzufrieden damit.”


„Durch die Ausbildung wurde mir sehr viel klarer, wer ich bin und wie ich bin.“

André Limburg hat viele Jahre als Führungskraft in der Druck- und Papierindustrie gearbeitet. 2016 absolvierte er an der Deutschen Coaching Akademie die Ausbildung zum Coach in der Arbeitswelt; die Ausbildung zum Gruppen- und Teamcoach folgte 2019. Heute ist Limburg ist Mitgeschäftsführer der Personalberatung insight – und nebenbei als Coach tätig.

Sie hatten nie vor, hauptberuflich als Coach zu arbeiten. Warum haben Sie sich dennoch entschieden, eine Coaching-Ausbildung zu machen?

Ich wollte an meiner Führungsfähigkeit arbeiten: meine Kommunikation verbessern und lernen, zwischen den Zeilen zu lesen und zu hören. Und ich wollte mehr über mich selber erfahren: Wie ich auf andere wirke und wie ich anders auf andere wirken kann.

Haben sich diese Erwartungen erfüllt?

Sie wurden sogar übertroffen. Ich habe die Ausbildung als persönlichkeitsherausbildend erlebt: Mir wurde dadurch sehr viel klarer, wer ich bin, und warum ich bin, wie ich bin. Ich habe mich selbst viel besser kennen gelernt und gelernt, Dinge anders zu sehen.

Was hat Ihnen das für Ihre Arbeit als Führungskraft gebracht?

Ich bin ein Stück weit lockerer und nahbarer geworden, dadurch hatte ich einen besseren Kontakt zu meinen Mitarbeitern. Da ich in der Druckerei-, Papier- und Verpackungsindustrie unterwegs bin, habe ich viel mit Technikern zu tun. Viele von denen sind extrem sachlich. Sie glauben, dass es im Berufsleben keinen Platz für Gefühle gibt. Seit der Ausbildung ist mir klar, dass Gefühle Kommunikationshelfer sind. Und ich weiß, wie ich einen Weg zu den Gefühlen des Gegenübers finde.

Ich habe auch angefangen, selbst öfter über meine Gefühle zu sprechen, etwa wenn ich verärgert oder enttäuscht war – dafür habe ich enorm positive Resonanz erhalten. Methoden wie Ich-Botschaften, die wir intensiv trainiert haben, waren hierbei sehr hilfreich.

Außerdem habe ich gelernt, ganz andere Fragen zu stellen. In meinem jetzigen Beruf als Personalberater führe ich täglich Interviews mit Kandidaten, da hilft mir das enorm.

Warum haben Sie die Deutsche Coaching Akademie für Ihre Ausbildung ausgewählt?

Die DCA hatte ich bereits 2006 im Rahmen eines Coachings kennen gelernt. Dieses Coaching habe ich als sehr hilfreich und zielführend empfunden – und schon damals gedacht: „Das, was da mit mir gemacht wird, das würde mir im Beruf auch helfen.“

Als ich mich dann entschieden habe, eine Coaching-Ausbildung zu machen, stand für mich von Anfang an fest: Wenn Coaching-Ausbildung, dann an der DCA. Denn dort sind Menschen, denen ich vertrauen kann – mit einem hohen Qualitätsanspruch und einem stabilen Wertesystem.

An der DCA sammelt man schon relativ früh in der Ausbildung erste praktische Coaching-Erfahrungen. Wie haben Sie Ihren allerersten Coachingfall in Erinnerung?

Als aufregend. Als ich der Coachingnehmerin gegenübersaß, dachte ich: „Wie sollst du das hinkriegen?“ Später habe ich verstanden, dass für den Erfolg beim Coaching nicht nur das Methodenwissen des Coaches entscheidend ist, sondern seine Haltung: Er muss in der Lage sein, aufmerksam wahrzunehmen und zu empfinden, aber nicht zu werten oder Rat zu geben. Diese Haltung haben wir in der Ausbildung intensiv trainiert.

Was sollte jeder wissen, der sich für eine Coaching-Ausbildung an der DCA entscheidet?

Die Ausbildung fordert den Teilnehmern viel ab. Vor allem die Einzelcoach-Ausbildung ist richtig anstrengend: Praxisfälle, Supervision, Protokolle, eine Coaching-Konzeption schreiben – das ist viel Arbeit. Gleichzeitig ist die Ausbildung aber auch extrem bereichernd. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich viele der Teilnehmer über die Zeit entwickelt haben.

Das ist natürlich vor allem den Lehrcoaches zu verdanken, allen voran den Ausbildungsleiterinnen Sandra und Gudrun. Beide sind hoch professionell, reagieren sehr feinfühlig auf Entwicklungen, schauen sehr genau hin und geben eine ehrliche Rückmeldung. Da hört man auch mal unangenehme Wahrheiten; deshalb fand ich es wichtig, dass es mehrere Ausbilder gibt: Wenn mir mehrere Personen ein ähnliches Feedback geben, fällt es mir leichter, sie anzunehmen.

Wem würden Sie die Coaching-Ausbildung empfehlen?

Sehr vielen Führungskräften! Warum nicht allen? Weil die Ausbildung nur dann etwas bringt, wenn die Führungskraft genügend Reflexionsvermögen hat und den Wunsch verspürt, sich weiterzuentwickeln. Teilnehmer sollten kritikfähig sein und bereit, ihren Gefühlen nachzuspüren. Wenn das gegeben ist, ist die Coaching-Ausbildung lohnend – beruflich wie privat.


„In der Arbeit mit Gruppen und Teams bin ich heute viel gelassener als früher.“

Barbara Dreher arbeitet selbstständig als Beraterin und Trainerin: Sie berät und begleitet Organisationen in Veränderungsprojekten, hilft ihnen beispielsweise, eine neue Führungskultur zu entwickeln. Die Ausbildung zum Gruppen- und Teamcoach an der Deutschen Coaching Akademie hat sie 2019 abgeschlossen.

Sie leben und arbeiten in Bregenz am Bodensee – bis nach Hildesheim ist es von dort aus ein weiter Weg. Warum haben Sie sich dennoch für die Coaching-Ausbildung an der DCA entschieden?

Überzeugt hat mich, dass sie mit einer Prüfung vor dem TÜV abschließt. Eine solche Zertifizierung ist für mich ein wichtiges Zeichen für Qualität – insbesondere, weil der Begriff Coach nicht geschützt ist und sich jeder so nennen darf.

Was ist für Sie rückblickend das Besondere an der Ausbildung an der DCA?

Ich habe es sehr geschätzt, Methoden und Inhalte nicht nur vermittelt zu bekommen, sondern sie auch selbst erleben zu dürfen. Das Tun und gemeinsame Reflektieren auf der Meta-Ebene waren sehr hilfreich. Die kleine Gruppe hat praxisnahes Lernen ermöglicht, die Ausbildung war sehr vertrauensvoll und die Betreuung sehr persönlich.

Gab es in der Ausbildung etwas, das Sie überrascht hat?

Anfangs war ich verwundert, dass nicht nur Berater und Trainer unter den Teilnehmern waren, sondern auch Führungskräfte. Viele Lerninhalte sind aber natürlich auch für Führungskräfte sehr nützlich – beispielsweise das Wissen um die Dynamik in Gruppen oder der professionelle Umgang mit Konflikten.

Was hat Ihnen die Ausbildung zum Gruppen- und Teamcoach für Ihre Arbeit gebracht?

In der Coaching-Ausbildung habe ich viele Methoden kennen gelernt, die für meine Arbeit mit Gruppen und Teams hilfreich sind – egal ob es um ein Training, einen Workshop oder ein Mehrpersonencoaching geht. Vor allem aber habe ich in der Ausbildung wahnsinnig viel über mich gelernt. Das hat mir auch geholfen, meine professionelle Haltung weiterzuentwickeln.

In der Arbeit mit Gruppen und Teams bin ich heute viel gelassener als früher. Ich weiß: Als externe Beraterin und Coach ist es meine Aufgabe, Probleme, Konflikte und Möglichkeiten sichtbar zu machen, Prozesse zu steuern und Räume zur Lösungsfindung zu schaffen; ich muss und kann jedoch nicht die richtige Lösung für eine Gruppe finden. Und ich muss in einem Workshop nicht die Welt retten.

Wie würden Sie die Lehrcoaches beschreiben?

Die Ausbildungsleiterinnen Sandra und Gudrun sind beide unglaublich herzlich; man spürt ihr ehrliches Interesse an Menschen. Deshalb habe ich mich an der DCA immer sehr gut betreut gefühlt. Als sehr bereichernd empfand ich, dass die beiden sehr unterschiedlich sind: nicht nur was ihren Background angeht, sondern auch als Persönlichkeiten.

Auch die anderen Lehrcoaches sind bunt gemischt und haben in den verschiedensten Branchen gearbeitet. Es ist sehr hilfreich, die persönlichen Unterschiede zu beobachten, um seinen eigenen Weg zu schärfen.